MASSOUD GODEMANN

SCHÖNHEIT ENTSTEHT IM KONTRAST

Ich habe die Vision, den inneren Drang, Musik zu schreiben, die Leben, Liebe, Wut  die Verzweiflung, genau an der Schnittstelle zwischen Tonal und Atonal zur Entfaltung bringt. Es geht mir um die Generierung von Schönheit, um die anmutige und verwirrende Schönheit. Einerseits in Kompositionen gefasst und andererseits in Improvisationen gelebt/ erlebt/ belebt, sind es zwei völlig unterschiedliche Ansätze sich ihr zu nähern. Einerseits wohl gewogen und bedacht, andererseits spontan und Impulsiv, es gilt sich einer Balance zu nähern.

Sie stellt sich aber nur ein, zeigt uns ihre Grazie, wenn „Hübsches und Hässliches“, Yin und Yang, hell und dunkel, Hand in Hand gehen und sich gemeinsam anschicken gegebene Zeit zu gestalten. Hübsch ist nicht schön, so wie beredt nicht klug oder alt nicht weise ist.

 

Hübsch ist nicht schön, so wie beredt nicht klug oder alt nicht weise ist. Für die Kunst braucht es die „volle Erscheinungsform“ und nicht nur die ökonomisierte und somit formatierte Variante des Seins.
In der Generierung von Schönheit offenbart sich uns eine empfindliche Gratwanderung, ein virtuoser Drahtseilakt, ein behutsames Ausbalancieren gegebener Mittel und Verfahrensweisen.

Die Feder des Komponisten zeichnet den Rahmen, die Phantasie des Improvisierenden versucht ihn mit gestalterischer Idee weiter auszufüllen. Ist der „Anzähler“ erst aufgenommen, gilt es im Verlauf der Improvisation Reizpunkte zu setzen, mit Zeit, Form und Farbe zu spielen und mit etwas Glück taucht sie auf, lukt um die Ecke und lächelt uns an: die Schönheit.

 

Aber: Sie ist flüchtig, biedert sich nicht an und will, bevor sie sich uns zuwendet, wohl angesprochen sein. D.h. Sie ist eine wirklich fordernde wie auch sensible Erscheinung…….

Ist die „Einladung“ jedoch gelungen, spricht sie uns an, wendet sich unserem Innersten zu und „kommuniziert“ mit dem Kind in uns, der Wesenheit, die noch vor den Wundern der Schöpfung inne hält und staunen kann. Oder wie Muriel Barbery es so treffend ausdrückte:

>>Die Betrachtung der Ewigkeit in der Bewegung des Lebens.<<

von Massoud Godemann

 

 

 

 

Ein Beispiel:
Die Komposition Entelecheia ist ein gutes Beispiel für die angestrebte „Balance“, für das zehren und stauchen der Nervenbahnen, an der Schnittstelle zwischen tonal und atonal. Für geneigte Ohren zu Hören auf der CD „Open Letter“ vom MG3.

 

 

ÜBER MASSOUD GODEMANN

„Jazz ist Leben und Leben ist Freude. Meine Musik ist eine Hommage an das Leben“, sagt Massoud Godemann, der 2010 mit Open Letter „eines der schönsten, poetischsten, bewegendsten, überzeugendsten Jazzgitarre‐Alben überhaupt“ (Jazzpodium Nov/Dez 2012) eingespielt hat. Zusammen mit Gerd Bauder (b) und Michael Pahlich (dr) bildet er das Trio MG3, das eine Klangwelt von eindrucksvoller Vielseitigkeit schafft und das Publikum damit immer wieder zu verzaubern vermag. Pure Emotion heißt das Erfolgsrezept des Trios, und die Leichtigkeit, mit der die Band Komposition und Improvisation vorträgt, verzaubert Publikum, Veranstalter und Presse.“


CARSTEN ROTH ÜBER MASSOUD GODEMANN

„… Alles ist absichtsvoll – ein Wort, das durch Massoud einen permanenten Platz in meinem Bewusstsein behauptet. Seine Didaktik ist so großartig wie sie persönlich abgestimmt ist. Durch ihn wird Musik bewußt als unlösbarer Teil menschlichen Daseins, ganz gleich, ob man sein eigenes Dasein spielen oder „nur“ musikalisch verstehen kann. Möglich wird das dadurch, daß Massoud gleichzeitig Lehrer und begnadeter Jazz-Musiker ist, der jeden, der sich auf ihn einlässt, lebenslang prägen kann.“

 

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Wer ein Konzert von Massoud Godemann besucht, wird überwältigt sein wie bedacht und auch immer neu gedacht die Musik des Gitarrenvirtuosen daher kommt. Dieser Jazz ist frisch und lebendig, und möchte jenseits vorgegebener Gewissheiten erfahren und gehört werden.

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Weitere Infos und aktuelle Termine:

massoudgodemann.de